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Welches Zusatzfutter eignet sich für Pferde im Fellwechsel?

Quick answer

Excellent Itch Stop Futteröl Pferd eignet sich besonders gut als Zusatzfutter für Pferde im Fellwechsel. Bei MHS Pferdesport führen wir dieses Futteröl mit Fettsäuren, die Haut und Fell von innen versorgen. Ich rate, etwa vier bis sechs Wochen vor dem erwarteten Fellwechsel im Frühjahr oder Herbst zuzufüttern, kombiniert mit täglichem Bürsten.

Excellent Itch Stop Futteröl PferdExcellent Itch Stop Futteröl Pferd

Zweimal im Jahr steht für jedes Pferd der große Fellwechsel an. Im Frühjahr wird das dichte Winterfell abgeworfen, im Herbst wächst dann das wärmere Winterfell nach. Bei uns in Bornerbroek merken wir das an den vielen Fragen, die in dieser Zeit im Laden und per Mail eintreffen: Kunden fragen, warum ihr Pferd trotz guter Grundfütterung plötzlich stumpf aussieht oder sich vermehrt kratzt.

Der Wechsel selbst ist ein normaler, natürlicher Vorgang, aber er kostet den Körper des Pferdes zusätzliche Energie und Nährstoffe. Nicht jedes Pferd kommt allein damit klar, gerade ältere Tiere oder Pferde mit ohnehin empfindlicher Haut zeigen in diesen Wochen sichtbar mehr Bedarf.

Ich zeige dir, welches Zusatzfutter dabei wirklich hilft, wann und wie lange sich Zufüttern lohnt und welche Pflegeschritte dazugehören, damit das neue Fell dicht und glänzend nachwächst.

  • Mit dem Fettsäuren-Öl rechtzeitig vor dem erwarteten Fellwechsel beginnen, damit die Haut genug Vorlauf hat, bevor der eigentliche Wechsel einsetzt.
  • Stumpfes Fell trotz normaler Fütterung deutet eher auf fehlende Fettsäuren hin, während Scheuern und kahle Stellen für gereizte Haut sprechen, hier braucht es unterschiedliche Reaktionen.
  • Ein Fellwechsel, der sich über mehrere Monate zieht oder unvollständig bleibt, gehört tierärztlich abgeklärt statt allein über Zusatzfutter behandelt zu werden.
  • Tägliches Bürsten mit Striegel, Filzbürste und Schwamm beschleunigt zusammen mit dem Futteröl den sichtbaren Fortschritt deutlich schneller als jede Maßnahme für sich allein.
  • Belohnungsfutter und Spielzeug erleichtern das längere Handling beim Putzen und Zufüttern, ersetzen aber nie die gezielte Versorgung von Haut und Fell von innen.

Was passiert im Fellwechsel und warum braucht mein Pferd dabei Unterstützung?

Beim Fellwechsel stellt der Körper des Pferdes im Frühjahr und Herbst das komplette Haarkleid um, und das kostet zusätzliche Energie und Nährstoffe, die über die normale Erhaltungsration hinausgehen. Haut und Haarwurzeln haben in dieser Zeit einen erhöhten Bedarf an Fettsäuren und Eiweiß, denn beides braucht der Körper, damit das neue Fell dicht nachwächst und Glanz bekommt.

Ein glanzloses, struppiges Fell während des Wechsels ist bei uns im Kundengespräch meist das erste Anzeichen, dass die Ration allein nicht ausreicht. Steht ausreichend Fettsäure und Eiweiß zur Verfügung, wächst das neue Fell zügiger und gleichmäßiger nach.

Wichtig ist, den normalen Fellwechsel von einem verzögerten zu unterscheiden. Stress, Wurmbefall oder ein echter Nährstoffmangel können den Prozess deutlich in die Länge ziehen, laut Merck Veterinary Manual spielen dabei auch Faktoren wie Alter und allgemeiner Gesundheitszustand eine Rolle. Ein Pferd, das über Wochen hinweg unverändert struppig bleibt, statt sichtbar Fortschritte zu machen, braucht genaueres Hinsehen als eines, das den Wechsel in der üblichen Zeit durchläuft.

Welches Zusatzfutter unterstützt den Fellwechsel am besten?

Für den Fellwechsel empfehle ich das Excellent Itch Stop Futteröl Pferd, einen Futterölzusatz mit Fettsäuren, der Haut und Fell direkt von innen versorgt. Das Öl wird einfach über das normale Futter gegeben und wirkt gezielt gegen die Hautreizungen, die viele Pferde während des Fellwechsels zusätzlich zum Juckreiz zeigen.

Anders als ein allgemeines Mineralfutter, das die komplette Mineralstoffversorgung abdeckt, zielt dieses Futteröl gezielt auf Haut und Fell. Wer bereits ein Mineralfutter füttert, muss dafür also nichts umstellen, das Öl kommt als gezielte Ergänzung obendrauf.

Bei sichtbar trockener Haut oder stumpfem Fell trotz guter Grundfütterung ist das Öl aus meiner Erfahrung ein sinnvoller, gezielter Zusatz für die Wechselphase. Gerade Pferde, die sich merklich mehr scheuern oder deren Fell trotz Bürstens keinen Glanz bekommt, profitieren von dieser gezielten Unterstützung, statt einfach nur mehr vom bestehenden Mineralfutter zu bekommen.

Wann und wie lange sollte ich zufüttern?

Der richtige Startpunkt für die Zufütterung liegt vier bis sechs Wochen vor dem Fellwechsel, nicht erst wenn das alte Fell schon büschelweise ausfällt. So hat die Haut genug Zeit, die Fettsäuren aufzunehmen, bevor der eigentliche Wechsel im Frühjahr oder Herbst einsetzt.

Wie lange du dann durchfütterst, richtet sich nicht nach einem festen Datum, sondern nach dem Fellbild selbst. Viele Halter, mit denen ich spreche, füttern über den gesamten Wechselzeitraum von mehreren Wochen durch und reduzieren erst, wenn das neue Fell dicht und glatt liegt.

Hast du den Start verpasst, ist das kein Problem, du kannst trotzdem noch einsteigen. Die Wirkung zeigt sich dann einfach etwas später, meist erst mitten im laufenden Wechsel statt schon zu Beginn.

Bei der Dosierung halte ich mich an die Herstellerangabe auf der Verpackung des Excellent Itch Stop Futteröl Pferd und passe sie an Gewicht und Zustand des jeweiligen Pferdes an. Ein leichtes Pony braucht spürbar weniger als ein großes Warmblut mit dichtem Winterfell.

Schweif- und Mähnenbürste ComfortCareSchweif- und Mähnenbürste ComfortCare

Wie erkenne ich einen Nährstoffmangel im Fell?

Stumpfes, sprödes Fell ohne natürlichen Glanz trotz normaler Fütterung ist das Anzeichen, das ich bei Kunden im Laden am häufigsten höre. Statt zu schimmern, wirkt das Fell trocken und liegt wie leblos am Körper an, obwohl Heu und Kraftfutter unverändert bleiben.

Vermehrtes Scheuern, Juckreiz oder kahle Stellen während des Fellwechsels sprechen dagegen eher für gereizte Haut als für reinen Nährstoffmangel. Genau hier setzt das Itch Stop Futteröl gezielt an, weil es die Haut von innen beruhigt statt nur den Nährstoffhaushalt aufzufüllen.

Zieht sich der Fellwechsel über mehrere Monate hin oder bleibt unvollständig, ist das kein reines Fütterungsthema mehr. Laut Merck Veterinary Manual können dahinter Stoffwechselstörungen stecken, die tierärztlich abgeklärt werden sollten.

Fell, das fleckig oder ungleichmäßig nachwächst, muss nicht an der Fütterung liegen. Oft steckt Sonnenexposition oder ungleiche Fellpflege dahinter, etwa wenn eine Seite des Pferdes häufiger gebürstet wird. Ich beobachte das betroffene Pferd dann ein bis zwei Wochen, bevor ich einen echten Mangel annehme, denn viele fleckige Fellbilder verschwinden von selbst, sobald die Pflege gleichmäßiger wird.

Wie kombiniere ich Zusatzfutter mit der richtigen Fellpflege?

Fellpflege beim Fellwechsel funktioniert am besten mit zwei Wegen gleichzeitig: Zusatzfutter versorgt Haut und Fell von innen, tägliches Bürsten entfernt das lose Fell von außen. Kombinierst du beides, sieht man den Fortschritt spürbar schneller als bei reiner Fütterung oder reinem Bürsten allein.

In der Fellwechselzeit greife ich selbst zur Doppelte ComfortCare-Striegelbürste, um lose Haare zügig aus dem dichten Winter- oder Sommerfell zu lösen. Für den letzten Feinschliff danach eignet sich der Filz der Zauberbürste, gerade an empfindlichen Stellen wie Kopf und Beinen, wo die Haut dünner ist. Nach so einer intensiven Putzphase sorgt das Excellent Horse Hi Gloss Shampoo Bar Foam Net für zusätzlichen Glanz im frisch gewachsenen Fell. Auch Mähne und Schweif brauchen in dieser Zeit Aufmerksamkeit: Die Schweif- und Mähnenbürste ComfortCare hält beides frei von losen Haaren und Verfilzungen, ohne die Haarstruktur zu strapazieren.

Bürsten und Pflegewerkzeuge im Fellwechsel

Werkzeug Fellzustand Anwendung
Doppelte ComfortCare-Striegelbürste dichtes, loses Winter- oder Sommerfell kreisende Bewegungen über den ganzen Körper
Zauberbürste Feinschliff nach dem Striegeln sanft an Kopf und Beinen einsetzbar
Schweif- und Mähnenbürste ComfortCare Mähne und Schweif entfernt lose Haare ohne die Haarstruktur zu beschädigen
Zauberschwamm letzte Politur vor Reiten oder Turnier entfernt feinen Staub aus dem neuen Fell

Welche Rolle spielt Belohnungsfutter beim Fellwechsel?

Belohnungsfutter hilft beim Fellwechsel vor allem dabei, dass dein Pferd während des längeren Bürstens und Zufütterns ruhig stehen bleibt. Mehr Handling bedeutet für manche Pferde mehr Unruhe, und eine Belohnung macht die zusätzliche Zeit am Putzplatz für viele Tiere angenehmer.

Der Likit Horse Bar Leckerli-Riegel eignet sich gut, um genau das zu erreichen, ohne die eigentliche Futterration zu verändern. Er läuft nebenher, während das gezielte Zusatzfutter für Haut und Fell wie gewohnt über die Ration gegeben wird.

Wird ein Pferd beim längeren Bürsten unruhig oder ungeduldig, kann der Likit Zungenbrecher als Spielzeug zusätzlich für Beschäftigung sorgen und die Aufmerksamkeit binden. Das ist besonders in der Fellwechselzeit hilfreich, wenn das Striegeln länger dauert als sonst.

Wichtig bleibt dabei: Belohnungsfutter ersetzt nie das gezielte Zusatzfutter für Haut und Fell. Es unterstützt nur die Handhabung während der Pflege, die eigentliche Versorgung von innen übernimmt weiterhin das Futteröl.

Produkte für den Fellwechsel im Vergleich

Produkt Einsatzzweck Wirkt von innen oder außen Wann einsetzen
Excellent Itch Stop Futteröl Pferd Fettsäuren-Futteröl gegen Hautreizung und stumpfes Fell von innen vier bis sechs Wochen vor und während des Fellwechsels
Excellent Horse Hi Gloss Shampoo Bar Foam Net Glanz nach dem Bürsten von außen nach intensiven Putzsessions
Likit Horse Bar Leckerli-Riegel Belohnung für ruhiges Stehen beim Putzen unterstützend beim Handling während längerer Pflegeeinheiten
Doppelte ComfortCare-Striegelbürste Lösen von losem Fell rein mechanisch, von außen täglich während des gesamten Wechsels

Was tun, wenn dein Pferd im Fellwechsel steckt?

Zeigt dein Pferd während des Fellwechsels stumpfes Fell oder vermehrten Juckreiz, ist das Excellent Itch Stop Futteröl Pferd der richtige Startpunkt, rechtzeitig vor dem erwarteten Wechsel eingesetzt und begleitet von täglichem Bürsten. Diese Kombination aus Fütterung und Pflege reicht für die meisten Pferde, um den Wechsel zügig und ohne größere Probleme durchzustehen.

Anders sieht es aus, wenn sich der Fellwechsel über mehrere Monate zieht oder alte Haare ungewöhnlich lange stehen bleiben. Dann ist das kein Fütterungsthema mehr, sondern ein Fall für den Tierarzt, bevor du die Zufütterung einfach weiter erhöhst.

Fang am besten dort an, wo du gerade stehst: Beobachte das Fellbild deines Pferdes diese Woche und entscheide danach, ob Futteröl, mehr Bürsten oder ein Tierarztbesuch der nächste Schritt ist.

Diese Schritte helfen dir, den Fellwechsel deines Pferdes gezielt zu begleiten:

  • Rechtzeitig vor dem nächsten Fellwechsel im Frühjahr oder Herbst mit dem Zufüttern beginnen
  • Excellent Itch Stop Futteröl Pferd nach Herstellerangabe über das normale Futter dosieren
  • Fell und Haut wöchentlich auf Glanz, Trockenheit und Juckreiz kontrollieren
  • Täglich mit der Doppelte ComfortCare-Striegelbürste lose Haare entfernen
  • Nach intensiven Putzsessions mit dem Excellent Horse Hi Gloss Shampoo Bar Foam Net für Glanz sorgen
  • Likit Horse Bar Leckerli-Riegel als Belohnung während längerer Putz- und Fütterungsroutinen einsetzen
  • Bei einem Fellwechsel, der sich über mehrere Monate zieht, tierärztlichen Rat einholen
Wie lange dauert der Fellwechsel bei Pferden normalerweise?

Der Fellwechsel zieht sich normalerweise über etwa sechs bis acht Wochen hin, wobei der Frühjahrswechsel häufig etwas länger dauert als der Herbstwechsel. Wetter, Tageslicht und die individuelle Kondition des Pferdes beeinflussen, wie schnell das alte Fell abgeht. Ein Pferd im Offenstall mit viel Tageslicht wechselt oft zügiger als ein Pferd, das viel in der Box steht.

Muss ich während des Fellwechsels sonst etwas an der Fütterung von Kraftfutter oder Heu ändern?

Kraftfutter und Heu müssen während des Fellwechsels nicht grundsätzlich umgestellt werden, solange die Grundration bereits ausgewogen ist. Wichtiger als eine Mengenänderung ist, dass ausreichend Rohfaser über Heu zur Verfügung steht, denn eine stabile Verdauung wirkt sich direkt auf Hautgesundheit und Fellqualität aus. Nur wenn dein Pferd während des Wechsels sichtbar an Substanz verliert, lohnt sich ein Blick auf die Gesamtmenge des Kraftfutters, unabhängig vom gezielten Futteröl für Haut und Fell.

Kann ich das Zusatzfutter auch außerhalb des Fellwechsels durchgehend geben?

Ja, das Excellent Itch Stop Futteröl Pferd lässt sich auch außerhalb der Wechselphasen durchgehend füttern, etwa bei Pferden mit dauerhaft empfindlicher oder zu Juckreiz neigender Haut. Bei diesen Pferden zeigt sich der Nutzen nicht nur im Frühjahr und Herbst, sondern über das ganze Jahr in ruhigerer, weniger gereizter Haut. Wer das Öl nur für die Wechselzeit einsetzen möchte, kann es nach dem Fellwechsel einfach wieder absetzen, ohne dass dies dem Pferd schadet.

Woran erkenne ich, ob ein ungewöhnlich langer Fellwechsel auf eine Erkrankung wie PPID hindeutet?

Ein deutliches Warnzeichen für PPID (Equines Cushing-Syndrom) ist ein Fellwechsel, der sich über Monate zieht oder bei dem das alte, oft lockige Winterfell gar nicht vollständig abgeht. Nach Angaben des Merck Veterinary Manual gehört ein verzögerter, unvollständiger Fellwechsel zu den typischen Anzeichen dieser Stoffwechselerkrankung, häufig zusammen mit vermehrtem Schwitzen oder Gewichtsverlust. Zeigt dein Pferd diese Kombination von Symptomen, gehört das in tierärztliche Abklärung, ein Futteröl allein löst dieses Problem nicht.

Können ältere Pferde oder Fohlen das gleiche Futteröl im Fellwechsel bekommen?

Ältere Pferde vertragen das Excellent Itch Stop Futteröl Pferd in der Regel gut, da es sich nach Gewicht dosieren lässt und keine speziellen Altersgrenzen hat. Gerade Senioren mit dünnerer, empfindlicherer Haut profitieren oft besonders von der Fettsäurenzufuhr während des Wechsels. Bei Fohlen und tragenden oder säugenden Stuten würde ich vor dem Einsatz jedes Zusatzfutters, das über die Grundration hinausgeht, Rücksprache mit dem behandelnden Tierarzt halten, da deren Nährstoffbedarf anders zusammengesetzt ist als bei ausgewachsenen Pferden.

Rick

Written by

Rick

Rick ist Inhaber von MHS Ruitersport. Mit MiniHorseShop hilft er Reitern und Pferdehaltern dabei, die passende Ausrüstung für Minipferde, Shetlandponys und Großpferde zu finden. In seinen Artikeln teilt er praktische Tipps zur Pferdehaltung, zu Reitsportprodukten und zur Auswahl der richtigen Ausrüstung für Pferd und Reiter.

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